Wie viel Verkaufsspielraum sollte eingeplant werden?

geschrieben am 15.03.2013 von Nils Hacke


Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt. Sollten Sie konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Unter 0621 / 5 49 07 40 stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.


War es bis vor einigen Jahren in Deutschland eher unüblich um den Preis einer Ware zu feilschen, so hat sich dies inzwischen geändert. Gerade wenn es um teure Dinge wie Autos, Luxusgüter und Ähnliches geht, lässt sich verstärkt die Tendenz zum Handeln erkennen. Immobilien stellen dabei keine Ausnahmen dar. Sie sollten deshalb einen gewissen Spielraum einplanen.

Feilschen - der neue Trend


Sinnvollerweise gestalten Sie Ihre Verhandlungsbasis so, dass Sie auf jeden Fall Ihre Kosten noch decken, sollte sich kein Gewinn erzielen lassen. Bedenken Sie, wenn ein Kredit läuft, dass Sie der Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. Bevor Sie den Verkauf starten, ist es deshalb wichtig, die Höhe der noch aussehenden Zahlungen sowie der Vorfälligkeitsentschädigung abzufragen. 
Sehen Sie sich alle Verträge an, die in Zusammenhang mit Ihrer Immobilie stehen und überprüfen Sie Kündigungsvoraussetzungen und Fristen. Setzen Sie den Verkaufspreis auf keinen Fall in Höhe des Mindestbetrags an, sondern schlagen Sie etwas auf, damit Sie dem potenziellen Käufer entgegenkommen können. 
Es gibt keine Faustregel über die Höhe einer möglichen Verhandlungsbasis. Denn diese hängt nicht nur vom Objekt und der Ausstattung, sondern vor allem vom Markt ab. In München oder Hamburg ist es einfacher einen hohen Prozentsatz aufzuschlagen, als bei einem Objekt tief im Bayerischen Wald.


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Preisermittlung und Verhandlungsspielraum - untrennbar miteinander verknüpft


Selbst wenn Sie bereits eine Vorstellung von dem Preis haben, den Sie erzielen möchten, sehen Sie sich ähnliche Objekte in Ihrer Umgebung an und versuchen Sie realistisch zu bleiben. Ein ideeller Wert, wie ein Badezimmer im Chippendale Stil, ist zwar sehr schön für Menschen, die solche Einrichtungen mögen, allerdings betrachtet so mancher potenzielle Käufer die Installationen mit Schaudern - ein Grund für ihn sein Angebot zu reduzieren. Auch wenn Sie Ihre Wohnung mit von Ihnen handgeschnitzten Paneelen ausgestattet habe, können Sie deren Wert nicht in den Kaufpreis einfließen lassen, so schön die Wandverkleidung auch sein mag. Inzwischen nutzen die meisten Kaufinteressenten Besonderheiten, die nicht zu den typischen Werterhöhungen gerechnet werden, als Ursache zum Feilschen. Sie nennen (in der Regel überhöhte) Entsorgungskosten und ihren Aufwand, den sie leisten müssen, bis die Änderungen durchgeführt sind und sie ihr aktuelles Domizil verlassen können. Nutzen Sie dieses, indem Sie sich beispielsweise den Wert Ihrer Sonderausstattung als Verhandlungsspielraum "im Geist" notieren.


Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team des RE/MAX Classic Ludwigshafen, Ihrem Immobilienmakler in Ludwigshafen, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!


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